Freitag, 13. Juni 2008

Night SAEssion

Das SAE Institut in Frankfurt organisiert jährlich eine Party. Dieses Mal lautet das Motto "von Studenten - für Studenten". Dabei flossen alle Ideen und Vorschläge aus einer Gruppe von SAE-Studenten in das Konzept ein. Auch die Webseite und die Flyer wurden selbst erstellt.

Die Räumlichkeit der Party ist diesmal das Tanzhaus West in Frankfurt. Der Schwerpunkt der Musikrichtung ist Electro, wobei dort auch regelmäßig Sonderveranstaltungen stattfinden.

Die Webseite wurde in Flash erstellt. Bei einem Klick auf einen Navigationspunkt "fliegt" sozusagen der Inhalt fließend auf einen anderen Bereich über. Die Idee basiert darauf, dass ein Film wie durch ein Kinoprojektor durchläuft. Sehr cool !!

http://night-saession.de/

Mittwoch, 11. Juni 2008

Head-Tracking mit der WII

Einige Tüftler haben mit der Wii Spielekonsole von Nintendo es möglich gemacht, VR-Welten zu simulieren. Der Student Johnny Chung Lee aus der Carnegie Mellon University (USA) hat dazu Programme geschrieben, das dies ermöglicht.

Ein Spiel, das dreidimensional ist, ist auf dem Fernseher trotzdem flach. Durch Ändern meiner Position oder Blickwinkel kann ich meine Sicht im Spiel nicht beeinflussen. Mit einem VR-Desktop kann ich meine Ansicht beeinflussen, dazu muss die Konsole die Position von meinem Kopf relativ zum Bildschirm wissen. Dies wird "Head-Tracking" genannt.

Lee hat mit Visual C# Express, DirectX sowie über die Bluetooth-Verbindung der Wii-Remote eine kleine 3D-Welt generiert. Mit der selbstgebastelten 3D-Brille kann er so seine Ansicht beeinflussen. Die Wii-Remote steht vor dem Fernseher, die sogenannte "Sensor-Bar" wird ersetzt durch jeweils eine Infrarot-LED links und rechts von der Brille. Auf YouTube gibt es ein Video dazu. Leider funktioniert diese Technik nur für eine Person. Wahrscheinlich auch der Grund, warum Nintendo diese Technik noch nicht verkaufen kann.

Mittwoch, 4. Juni 2008

"Der unglaubliche Hulk" mit BodyPaint 3D

Der Film "Der unglaubliche Hulk" wurde in BodyPaint 3D entwickelt. Das Visual-Effects- und Character-Animation-Studio Rhythm & Hues war für die Produktion der komplexen Effekte zuständig. Positiv erwies sich die Geschwindigkeit, intuitive Bedienbarkeit sowie die interaktiven Echtzeitfähigkeiten von BodyPaint 3D. Die Effekte kamen in 234 Szenen des Films zum Einsatz.

Für die Verwandlung von Bruce Banner in den Hulk wurden MIGs (Muscle Influence Groups) erstellt. Diese gaben den Beleuchtern und Animatoren optimale Kontrolle darüber, wie die Muskeln sich unter Hulks Haut bewegten. Es wurden mehrere Maps für jede Materialgruppe entwickelt. Jede Gruppe beeinflusst wiederum kleine Teile der Muskulator. Durch Übereinanderlegen von 10 bis 15 Maps als Ebenen wurden verschiedene Kombinationen getestet. Dabei soll BodyPaint 3D nicht einmal abgestürzt sein, freut sich Sarah Kym, 3D-Artist bei R&H.

Unter anderem kamen die Programme von Maxon in den Spiderman-Filmen, Fluch der Karibik, Nachts im Musem 2 zum Einsatz.

Quelle: www.maxon.net

Dienstag, 3. Juni 2008

Spam-Flut verdoppelt

Seit dem Jahresanfang, so meldet der Sicherheitsdienstleister Eleven, hat sich die Zahl der Spam-Mails mehr als verdoppelt. So bekamen die Unternehmen im April 2008 120mal soviel mehr Spam als vor 3 Jahren. Der Trend setzt sich fort, dass sich Spam in großen Botnetzen durch das ganze World Wide Web verbreitet.
Die Spammer lassen ihre netten Werbebotschaften über dubiose Medikamente oder Designer-Uhren neuerdings in der Geschäftszeit an die Masse los. Dabei sind es meist nur kurze Sätze. Das Herausfinden gültiger eMail-Adressen ist längst kein offenes Geheimnis !

Es gibt Scripte, die durch Brute-Force Attacken und Wörterlisten jede Kombination ausprobieren. Die Anfrage wird an den eMail-Provider gestellt, und einige eMail-Provider geben einen Wert zurück, dass diese Adresse korrekt bzw. vorhanden ist. Schlecht für die Kunden. Auf der Webseite http://gemal.dk/browserspy/ war genau dieser Test verfügbar. In ein Formular konnte der Benutzer irgendeine eMail-Adresse angeben, und dieser Dienst überprüfte, ob die eMail-Adresse vorhanden ist. Es ist aber so, dass kluge Webmaster ihre Server so konfigurieren, dass Anfragen solcher Art nicht beantwortet werden. Doch ich habe gerade geschaut - den Test gibt´s nicht mehr.

Montag, 2. Juni 2008

visionale08

„Wir sind das Netz“, so lautet das Motto des 21. Hessischen JugendMedienFestivals. Dies ist ein Sonderwettbewerb für alle jungen Menschen, Jugendliche und Medienprofis bis 27 Jahren. Das Medienzentrum Frankfurt e.V., dem Veranstalter, greift hier das Web2.0 als Thema auf. Erwartet werden besonders kreative, originelle und kritische Beiträge. Es reicht aus, die URL oder eine Projektskizze anzugeben, in der die Jurys die Kunstwerke betrachten können. Diese können sein Fotos, Podcasts, Profile (myspace, studivz etc), Weblogs uvm.

Darüber hinaus gibt es auch den "normalen" Wettbewerb, in die Videos und Multimediaproduktionen eingereicht werden können. Diese werden dann im Gallus Theater in Frankfurt/Main vor einem großen Publikum gezeigt. Eingeladen sind auch hier Amateur oder Profi.

Es lohnt sich die Videos auch als Besucher anzuschauen, denn es ist immer etwas Kreatives oder Lustiges dabei, denn ich war selbst vor ein paar Jahren dort und es war wie Kino - nur anders ! Dieser Wettbewerb lässt sich als Sprungbrett für angehende Filmer sehen, dessen Werke dann auf weiteren Festivals laufen wird.

http://visionale-hessen.de/

Bildrechte wahren

Die Benutzer sind sich oft nicht im Klaren, ob ein Bild aus dem Netz oder ein Gruppenfoto veröffentlicht werden darf. Das fängt schon damit an, ob ein gescanntes Bild für seine eigene Facharbeit benutzt werden kann. Sobald dieser online gestellt wird, kommt es einer Veröffentlichung gleich, welches viele Schwierigkeiten aufwirft.
Bei Cliparts, die verfremdet werden und in Online-Galerien zugänglich sind, gelten ähnliche Regelungen. Nämlich der dass es einer Entstellung des Kunstwerks entspricht.

Andere Beispielfälle beantwortet Rechtsanwalt Matthias Noell auf fotovideohifi.magnus.de

Montag, 26. Mai 2008

Online-Games machen süchtig

Psychologen und Suchtexperten haben herausgefunden, dass etwa 10 Prozent der 16 bis 30jährigen-Internetnutzer onlinesüchtig sind. Sie verbringen mehr als 10 Stunden am Tag vor dem PC. Davon die Hälfte, überwiegend männliche Singles und Studenten, "seien online-sexsüchtig und weitere 20 Prozent chatsüchtig, vor allem Frauen jenseits der 30.", 1
Grund für die Sucht ist das schnelle und einfache Erlangen höherer Spieleklassen, insbesondere in World of Warcraft. Wer nach dem Schulabschluss nur Absagen bekäme, der befriedigt sein Ego durch das Aufpolieren seines Spielecharakters. So wird das Belohnungszentrum im Gehirn angeregt und findet Gefallen daran.

Ein Kennzeichen eines Online-Spiels ist, dass man nicht wie zu Gameboy-Zeiten einfach auf "Pause" drücken kann. Das Spiel geht nämlich weiter. Durch das Eintreten in einen Clan, verabredet man sich in diesem Spiel, um nun die kommende, große Schlacht zu meistern, zusammen mit der Gruppe. Dies verstärkt eben das "Gruppengefühl", was aus der realen Welt bekannt ist. Der Spieler hat beim Treffen mit realen Freunden ständig das Gefühl, etwas zu verpassen, und drückt sich vor jeder Gelegenheit oder Freizeitaktivitäten.

So einfach ist es, sich gehen zu lassen! Keine sozialen Kontakte, ungesunde Ernährung, kein Sport, meistens Raucher, kein Schlaf, kein Sonnenlicht. So entstehen allmögliche Krankheiten, auf die der Betroffene dann später keine Rückschlüsse auf seine Sucht ziehen wird.
Deshalb: Aufwachen und am Leben teilnehmen !


1 www.freenet.de

Automatische Strukturierung von Dokumenten

Die Nachrichtenagenturen haben bisher wenig mit dem Web 2.0 zu tun. Frei zugängliches Material bieten nur die wenigsten Agenturen an. Doch Reuters hat das moderne Internet für sich entdeckt. Die internationale Nachrichtenagentur hat nun eine frei zugängliche API veröffentlicht, mit der es möglich ist, unstrukturierte HTML-Dokumente semantisch auszuzeichnen.
Der WebService nennt sich OpenCalais und soll Informationen zu Personen, Orten, Unternehmen und Veranstaltungen erkennen und auszeichnen können. Zum Einsatz kommt dabei eine Kombination aus natürlicher Sprachverarbeitung und einer großen lernfähigen Datenbank. Calais analysiert das Dokument und findet die Einheiten innerhalb einer Sekunde, selbst bei großen Dokumenten.

Mit diesen Metadaten kann der Anwender dann bspw. automatisch Links zu Personen, Orten, Wetter uvm. generieren lassen, Diagramme und Verzeichnisse erstellen. Mit diesen Diagrammen kann der Anwender die Seitennavigation verbessern, Inhalte pflegen, strukturierte Schlagwörter erstellen, und den Inhalt analysieren um zu sehen ob das enthalten ist was mich interessiert.

opencalais.com

Flash Player 10 beta

Adobe entwickelt den Flash Player weiter, der viele beeindruckende Neuerungen und visuelle Verbesserungen mitbringt. Es ist nun möglich, Objekte ganz einfach über Actionscript auch in der Z-Achse bewegen zu lassen. Über die offene Schnittstelle PixelBender kann jeder Anwender selbst Filter, Überblendungseffekte und Füllungen erstellen und unter www.adobe.com/go/pixelbender mit anderen Flashern austauschen. Diese sind kleine Scripte von etwa 1kb, das für eigene Projekte benutzt werden kann. Systemschriften müssen nicht mehr eingebettet werden, um Ein-/Ausblenden und Animationen zu generieren. Videos und Animationen sollen durch Benutzen der Hardwarebeschleunigung der 3D-Karten und bessere Auslagerung der Prozesse an die CPU nun flüssiger laufen.

Vor dem Test muss das alte Flash-Player-Plugin deinstalliert werden. Das kurze Video auf www.gotoandlearn.com/player.php?id=73 bietet einen Schnelleinstieg, um eine dynamisch generierte SWF mit dem FLEX 3 SDK & dem Mac-Terminal zu erstellen.


labs.adobe.com/technologies/flashplayer10/

Deutscher Multimedia Kongress

Vom 17. bis 18. Juni 2008 findet in Berlin der diesjährige Multimedia Kongress statt. Dort werden Workshops und Diskussionen angeboten, das die Digitale Wirtschaft betrifft. Dabei geht es unter anderem darüber, welche Geschäftsmodelle erfolgreich sind, die Ertragsmöglichkeiten in sozialen Netzwerken, wirkungsvolle Präsentation der Arbeitgeber im Internet, wie das Medium Video Ausdrucksform und Werbeträger zugleich sein kann.

Der 18. Juni ist auch gleichzeitig der Tag für die Bekanntgabe der Preisträger des Deutschen Multimedia Awards !


www.dmmk.de